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2008 Dienstag 22 Januar

Sechsertreffen in Berlin: Diplomaten sprechen von Annäherung

Einigung der UN-Vetomächte und Deutschland auf neue Sanktionen dennoch fraglich

Berlin - Die Außenminister der fünf Vetomächte im UN-Sicherheitsrat und Deutschlands sind zu Beratungen über den Atomkonflikt mit Iran zusammen gekommen. Bei dem Treffen im Auswärtigen Amt in Berlin soll es um eine neue Resolution der Vereinten Nationen gehen, mit der weitere Sanktionen gegen den Iran verhängt werden könnten.

Diplomaten sprachen im Vorfeld des Treffens von einer Annäherung der sechs Teilnehmerstaaten, unter denen es lange Zeit Differenzen in dieser Frage gab. Dennoch ist unklar, ob sich die Minister unter Leitung des gastgebenden deutschen Außenminister Frank-Walter Steinmeier letztlich einigen werden. Vor allem die Zustimmung Russlands und Chinas zu Sanktionen gilt als fraglich.

Das Treffen der Außenminister der USA, Russlands, Chinas, Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands soll den Druck auf die Führung in Teheran im Atomkonflikt verstärken. Sollte es keine Einigung auf die Grundzüge einer neuen Resolution geben, soll es zumindest symbolisch die Geschlossenheit der internationalen Gemeinschaft demonstrieren. Diese hat den Iran bereits in mehreren UN-Resolutionen aufgefordert, wichtige Teiles seines Atomprogramms auszusetzen und gegenüber der Internationalen Atomenergiebehörde IAEA (IAEO) für Transparenz zu sorgen. Das Treffen soll die internationale Strategie in dem Konflikt überprüfen, der bereits seit Jahren schwelt. (APA/Reuters)


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