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2008 Samstag 02 Februar

Chinas Banken fahren Geschäfte im Iran zurück

Teheran (Reuters) - Chinesische Banken haben dem Iran zufolge auf Druck der USA ihre Geschäftsbeziehungen mit Finanzinstituten in der Islamischen Republik zurückgefahren.

Chinas Bankensystem habe die Zusammenarbeit seit vier Monaten gedrosselt, zitierte die iranische Zeitung "Etemad" den stellvertretenden Außenminister Mahdi Mirabutalebi am Samstag. Details wurden nicht genannt. Es war nicht klar, ob nur bestimmte oder sämtliche Transaktionen gestoppt wurden.

Die USA haben im Zuge ihrer Bemühungen, den Iran wegen seines Atomprogramms zu isolieren, internationale Banken und Firmen aufgefordert, keine Geschäfte oder Investitionen in dem Land mehr zu tätigen. China ist seitdem zunehmend zu einem der wichtigsten Handelspartner der Islamischen Republik avanciert. 2007 war der Iran der drittgrößte Öllieferant der Volksrepublik.


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