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2008 Montag 11 Februar

Raketenstart in Iran verstärkt nicht Vertrauen zu diesem Land - Vizepremier Iwanow

MÜNCHEN, 11. Februar (RIA Novosti). Der Start einer neuen Rakete in Iran, die für die Beförderung von Erdsatelliten bestimmt ist, verstärkt keinesfalls das Vertrauen zu diesem Land. Das erklärte Russlands erster Vizepremier Sergej Iwanow am Sonntag vor Journalisten in München.

Zugleich bewertete er die Behauptungen von einigen europäischen Politikern, Russland liefere Militärtechnologien an Iran, als "plumpe Propaganda".

Auf das iranische AKW Bushehr eingehend, stellte Iwanow fest, dass Russland die nuklearen Brennstoffe für dieses Land in Übereinstimmung mit entsprechenden internationalen Vereinbarungen liefert.

Die russischen Brennstofflieferungen für dieses AKW seien bereits abgeschlossen. Die Brennstoffe befinden sich "unter ständiger und umfassender technischer Kontrolle der internationalen Atomenergiebehörde IAEO".

Zuvor hatte Russlands Außenministerium seine Besorgnis über die Versuche Irans geäußert, eine Rakete mit 4 000 Kilometer Reichweite zu entwickeln.

Wie Iwanow betonte, verstärke dies den Verdacht, Iran wolle eigene Kernwaffen entwickeln.


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