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Iran schliesst Dialog mit Grossmächten aus
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Ein iranischer Gesetzesentwurf zur Änderung des Strafrechts legitimiert schwerwiegende Menschenrechtsverletzungen
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Terroropfer dürfen auf iranisches Geld hoffen
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2008 Donnerstag 06 MärzIran schwimmt in Petro-EurosHandelsblatt Das islamische Land fördert momentan so viel Öl wie seit der Revolution 1979 nicht mehr. Das überrascht, den Experten berichten seit Jahren über veraltete Anlagen und mangelnde Investitionen. Jetzt macht sich Teheran ein weiteres mal für eine Senkung der OPEC-Fördermengen stark.
Zuvor hatte Nozari bekannt gegeben, dass Iran in dem bis Ende März laufenden iranischen Kalenderjahr mit einer Ölförderung von 4,2 Mill. Barrel am Tag den höchsten Stand seit der Islamischen Revolution 1979 erreicht habe. Davor und vor dem Krieg mit dem Irak habe die Produktion täglich bei sechs Mill. Fass gelegen. Insgesamt werde Teheran mit einem Gewinn von 63 Mrd. Dollar aus seinem Ölgeschäft einen Einnahmerekord erzielen. Er rechne für dieses Jahr bei anhaltend hohen Ölpreisen mit einem ähnlichen Ergebnis - allerdings in Form von Petro-Euros, denn Teheran hat wegen der zunehmenden Sanktionen seine Exporte von Dollar auf Euro umgestellt. Diese Zahlen überraschen. Analysten hatten seit Jahren über eine sinkende Erdölförderung der Mullahs berichtet. Als Grund wurden die stark veralteten Anlagen und mangelnde Investitionen genannt. Dieses Problem könnte nun aber mit Hilfe Russlands und Chinas überwunden werden: Gazprom Neft, die Öltochter des weltgrößten Gaskonzerns, hat gerade mit Teheran den Einstieg in die Rohölförderung in Iran vereinbart. Und Chinas Energiekonzern CNOOC steht laut iranischer Agentur Fars vor dem Abschluss eines 16 Mrd. Dollar umfassenden Produktionsvertrages mit den Persern. Zwar geht es dabei vor allem um das Gasgeschäft, doch werden laut Analysten durch die ausländischen Partner im Gassektor Investitionsmittel für den Ölsektor frei. |
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