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2008 Mittwoch 19 März

Israel-Besuch: US-Präsidentschaftskandidat McCain warnt vor Iran als Gefahr

TEL AVIV, 19. März (RIA Novosti). Der republikanische Präsidentschaftskandidat John McCain hat bei seinem Treffen mit Israels Präsident Schimon Peres am Dienstag seine Besorgnis über die von Iran ausgehende Bedrohung zum Ausdruck gebracht.

"Meine Besorgnis ist während des jetzigen Nahost-Besuchs gewachsen", zitiert ihn die Website der Tageszeitung "Haaretz".

"Iran agiert als Sponsor und Trainer extremistischer Gruppierungen und erweist diesen auch andere Formen der Unterstützung."

Peres forderte den McCain auf, Iran nicht nur als ein Sicherheitsproblem Israels zu betrachten. "Die Kombination aus Terror, Atomwaffenpotential und unverantwortlicher Staatsführung stellt eine Bedrohung für die ganze Welt dar", sagte er. "Selbst arabische Länder haben Angst vor Iran."

Die Gefahr seitens Iran war am Dienstag auch von Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem Besuch in Israel angeschnitten worden. In ihrer Rede in der Knesset (Parlament) teilte sie mit, dass sie auf eine Verschärfung von Sanktionen gegen Iran hinarbeiten wird, wenn dieses Land der Welt nicht beweise, dass sein Nuklearprogramm keine Bedrohung darstelle.


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