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Saudische Atomwaffen-Planungen als Antwort auf Teheran?
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Dankesrede von Parvin Ardalan anlässlich der Verleihung des Olof Palme Preises 2007
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Neuer Mut in Israels Armee
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2008 Mittwoch 02 AprilNeuer Mut in Israels ArmeeWELT ONLINE - Germany Purim, das fröhlichste Fest im jüdischen Kalender, feiert die Rettung der jüdischen Gemeinde im Persischen Reich vom bösen Hofwesir Haman durch die schlaue Diplomatie des vornehmen Gemeindesprechers Mordechai und die kluge Vorsprache der schönen Esther beim mächtigen König. Den Nachkommen der damals im Exil lebenden Juden im heutigen Israel ist die Erinnerung an die existenzielle Bedrohung seitens der Nachkommen im heutigen Iran näher als je. Täglich fallen aus Gaza in wachsendem Maße versandte und im Iran stets technisch verbesserte Raketen. Und in diesem Iran ist die Vernichtung Israels das offizielle Ziel einer fanatischen Regierung. Teherans gefährliches Spiel, sich durch bedingungslose militärische Interventionspolitik gegenüber Israel bei den Nachbarn lieb Kind zu machen, wird in Jerusalem todernst genommen. Solange sich Hamas und Hisbollah mit Israel auf Kriegsfuß befinden und sich als dessen Feinde bezeichnen und solange Syrien als Verbündeter des Iran Waffen schmuggelt und Terroristen trainiert, sind Gespräche zwischen den Spitzen in Jerusalem und Ramallah, aber auch Verhandlungen mit den Außenministern der Quartettstaaten von beschränktem Wert. Trotz des stagnierenden Friedensprozesses ist die Moral in Israel bedeutend besser im Vergleich zum Vorjahr, als die Hisbollah sich trotz schwerer Verluste weiter als ernst zu nehmender Feind behaupten konnte. Die wirtschaftliche Lage ist weiterhin sehr befriedigend. Bis jetzt hat die Welle der Hypothekendarlehenskrise Israel nicht wesentlich erreicht. Im Gegenteil: Gewichtige Kommentatoren sehen mit einem Seitenblick auf Singapur in Israels Zukunft als finanzielles Zentrum von Weltbedeutung ein erreichbares Ziel. Präsident Peres bereitet ein gigantisches Treffen im nächsten Monat von Politikern, Wirtschaftsführern und Intellektuellen in Jerusalem vor, um den 60.Geburtstag des Staates Israel als Anlass zu benutzen, sowohl die Solidarität der jüdischen Gemeinden in der Welt zu stärken, als auch die Vitalität und Solidität des Staates aller Welt zu demonstrieren. Präsident Bush, Gorbatschow, Havel werden erwartet. Aber vor allem ist es die Stimmung in der Armee, die sich bedeutend verbessert hat. Der Sohn des mit mir befreundeten amerikanischen Klaviervirtuosen Murray Perahia beschloss im Vorjahr nach Absolvierung seiner Studien an der Duke-Universität in North Carolina, nach Israel auszuwandern, trat in die Armee ein und bereitet sich jetzt auf eine Offizierskarriere vor. Sein Blog, der zwar diskret, doch aufschlussreich berichtet, erzählt von dem großen Wandel in der Moral der Truppe. Dies sei vor allem dem Wechsel in Staats- und Heeresführung zu verdanken. Der neue Generalstabschef Aschkenasi besucht systematisch verschiedene Einheiten der Armee, erläutert die Fehler des letztjährigen Feldzugs, erklärt die geopolitische Lage und nimmt die jungen Menschen in sein Vertrauen. Auch der bewährte Verteidigungsminister Ehud Barak wirkt vertrauensvoll und überzeugend. Was dem jungen Ben besonders auffiel, ist die grundsätzliche und prioritäre Haltung zum Schutz der Menschenrechte. Von den „zehn Geboten“ der israelischen Armee beschäftigt sich Artikel sechs mit der „Reinheit der Waffe“, und zwei weitere Gebote betonen die Achtung des Menschenlebens auch in den schwierigsten Situationen. Allen antiisraelischen Propagandisten zum Trotz muss sich die waffentragende Jugend Israels keine schweren Vorwürfe machen. |
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